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New York Diaries RPG


Multicrossover-Board ab 18, kombinierte Orts-/Szenentrennung


aktuell bespielter Monat: Januar/Februar 2018, Wetter: ab Februar stürmisch, es schneit durchgehen Temp: bis -31 Grad

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#1

Beyond of Èa

in Straßen 10.03.2018 20:25
von Maglor • 21 Beiträge
avatar
Name: Maglor
Geschlecht: männlich
Alter 9142 Jahre
Größe ca. 1, 80 m
Status allein
Statur großgewachsen, drahtig
Wesen Elb (Noldor)
Gesinnung neutral
Universum Silmarillion
Stadtteil Manhattan
Beruf Nicht angegeben
Spieler Jule

Maglor & Kyra Garoux
18.01. | Chinatown | Straßen


Einstieg

Was zuvor geschah:

Mit einem durchaus bangen Gefühl stieg der Noldor den Gebirgspfad hinab, der vom Nebelgebirge hinab ins Tal der Lautwasser führte. Jener Fluss, den die Elben von Imladris Bruinen nannten, und der schon ein paar Nazgûl baden geschickt hatte. Dennoch je weiter er hinabstieg, desto mehr zögerte er. Wie so oft im Zwiespalt mit sich selbst. Mit wem auch sonst ?. Er hatte seit Jahrhunderten niemand anders mehr gesehen. Und dennoch sehnte er sich unglaublich nach seinem Ziehsohn – Elrond. Wie er vernommen hatte, war dieser inzwischen ein Großer unter den Eldar. Und wohl auch schon so vieles gewesen: Herold, Vater, Heiler. Und ein gütiger Fürst noch dazu.

Maglor wusste nur nicht, ob diese Güte auch für ihn gelten würde. Er und Maedhros waren damals in den Krieg gezogen (mal wieder). Man könnte also durchaus sagen: er hatte damals 2 Halbwüchsige zurück bzw. im Stich gelassen. Wofür eigentlich? Die Silmarill ?. Warum hatten sie bloß so spät erkannt, dass es diese Steine gar nicht mehr wert waren und längst ihren ganz eigenen Fluch entwickelt hatten?. Von Mandos‘ Spruch einmal ganz abgesehen. Aber ja, er könnte sich nur zu gut vorstellen, dass Elrond ihn abwies. Er hatte sich Jahrtausende nicht gezeigt, warum also jetzt?. Dem Feanori war auch durchaus klar, dass der Peredhil ihn sicher nicht mehr ‚brauchte‘- also im Sinne eines Vaters.

Zudem er dort wohl auch vielleicht alten Bekannten begegnete – Glorfindel auf jeden Fall. Und er wusste nicht, wie jene auf ihn reagieren würde. Er war der letzte Feanori – letzten Endes bloß die verfluchte Noldor-Sippe, die ihr ganzes Volk mit ins Dunkle gerissen hatte. Er war bestenfalls ein Geächteter unter den Eldar – wenn auch ein einsamer und reuemütiger. Wahrscheinlich hatte er letzten Endes aus diesen Gründen auch das Exil gewählt. Aus Reue und um Buße zu tun. Ob es zu etwas Nütze gewesen war..? Er hatte bloß Selbstzerwürfnisse und Einsamkeit gefunden. Und doch bezweifelte er nicht, dass die Valar immer noch ein Auge auf ihn hatten – insbesondere deren Schicksalsrichter, Mandos. Maglor hatte schon allein wegen diesem nie gewagt, zurück nach Aman zu gehen und sich dem Urteil der Valar zu stellen. Mandos‘ Spruch über sein Volk war damals so endgültig gewesen – genauso wie die Verbannung der Noldor. Er hatte keinerlei Recht in die gesegneten Lande zurückzukehren – und er wusste es. Täte er es, wäre es eine Anmaßung sondergleichen. Das hätte zu seinen hochfahrenden Brüdern gepasst, aber nicht zu dem eher ruhigen, besonnen Maglor.

Er würde also viel zu rechtfertigen haben – sofern man die Taten der seinen überhaupt rechtfertigen konnte. Was er arg bezweifelte und…. mitten im Schritt hielt er inne und stumm rann eine einzelne Träne über seine Wange. Ion nîn * – verzeih mir. Aber ich…ich kann nicht.. Er konnte sich dem nicht stellen – selbst jetzt, nach so langer Zeit nicht. Seine Furcht und Scham waren zu groß und so wich er wieder mit gesenktem Kopf zurück. Bisher war Mittelerde auch ohne ihn ausgekommen – er war ein Niemand, ein Relikt aus der Altvorderenzeit – längst entschwunden. Niemand brauchte ihn noch…. Worauf nur ein leises Schluchzen folgte...

In New York:

….Und dann hatte er bloß noch gespürt, dass irgendwas passierte. Der Noldor konnte es nicht benennen. Eine Art Sog..? War das Magie.? Wenn ja, von wem? Morgoth war schon lange in die Leere, jenseits von Èa verbannt. Ja, er hatte durchaus vernommen, dass dessen Schoßhündchen und Lieutenant Sauron noch umging und das dunkle Erbe seines Herrn fortführte. Aber er hatte nichts bemerkt (?). Und Maglor war in der Wildnis ein äußerst aufmerksamer Beobachter und Fährtenleser geworden. Dagegen sah wohl auch ein Aragorn alt aus. Jedenfalls folgte ein kleines Stirnrunzeln, als sein erster Blick auf die gepflasterte Straße unmittelbar vor ihm fiel. Das war nicht mehr der Gebirgspfad….

Prompt ruckte sein Kopf hoch und der Feanori gab ein erschrockenes Aufkeuchen von sich. Unwillkürlich umschlang er seinen Oberkörper mit den Armen und wich instinktiv zurück. Die grauen Augen weit aufgerissen. W…was war das..? Überall eine Wand aus bunten Häusern, die mit einem waren Schilderwald übersäht schienen. Überall um ihn herum Menschen. Wenn man aus der totalen Einsamkeit kam, war das ein Schock sondergleichen, und instinktiv wich er den Trauben von Leuten aus. Der erste Eindruck den ein Eldar von New York haben musste: laut, grell, dreckig. Und schreklich…tot. Er spürte keine Natur hier, es war fast so, als könnte man nicht atmen. Immer weiter wich Maglor zurück, der Schauer der ihn überlaufen hatte, war zu einem unmerklichen Zittern übergegangen. „E…Eru hilf mir…“ kam es nur vollkommen panisch und hilflos über seine Lippen.

Zudem er auch keine Ahnung hatte, wie er gerade wirkte: ein mittelalterlich wirkender Kerl, mit 2 Zwillingsschwertern auf dem Rücken…und einer Harfe. Maglor hatte diese niemals aufgegeben und sie war seine einzige Begleiterin in seinem Exil gewesen. Das wohl gerade schlagartig geendet hatte (?). Es wurde zu viel – mehr als der labile Eldar gerade ertrug – von der ganzen Reizüberflutung um ihn herum abgesehen. Am Ende ergriff der letzte Sohn Feanors die Flucht – bis er irgendwo eine kleine, einsame Gasse gefunden hatte. Eine, wo bloß Mülltonnen standen, Dreck lag und alte Zeitungen über den Bordstein wehten. Was ihn indes nicht kümmerte. Maglor rutschte bloß der Länge nach an einer Hauswand hinab, umklammerte seine Beine mit den Armen und kauerte sich zusammen – immer noch zitternd. Er hatte Angst – zum ersten Mal seit Jahrtausendern hatte er wieder diese namenlose Angst. Diese hatte er das letzte Mal gehabt, als sich Maedhros mit seinem Silmarill in die Lava gestürzt hatte…. Bitte…ich…ich flehe Euch an. Lord Manwe, Mandos…habt Erbarmen. Und plötzlich war er bereit, alles zu tun, was die Valar von ihm verlangten. Alles…


*Sindarin: Ion nîn = mein Sohn



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#2

RE: Beyond of Èa

in Straßen 10.03.2018 21:03
von Kyra Garoux • 6 Beiträge
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Name: Kyra
Geschlecht: weiblich
Alter 7
Größe 1,21
Status Ich liebe Papa
Statur schlank
Wesen Halbgöttin
Gesinnung gut
Universum own
Stadtteil Nicht angegeben
Beruf Nicht angegeben
Spieler Phoenix

Kyra war, mal wieder, mit Lumpi unterwegs.
Sie hatte zwar Mama gefragt ob sie nicht mit kommen wollte, aber die hatte gemeint es wäre wohl besser wenn sie in ihrem neuen ZuHause bleiben würde. Menno...
Das Mädchen mochte es dort nicht... deshalb machte sie sich auch so oft wie möglich davon und erkundete mit dem riesigen Hund die Gegend.
Dabei sah sie sich immer ganz aufmerksam die Umgebung und die fremden Menschen an.

Das das Mädchen so neugierig und aufmerksam war führte wohl dazu, dass ihr der große Mann auffiel, der ziemlich fehl am Platz und irgendwie auch ein wenig überfordert wirkte.
Kyra beobachtete ihn eine Weile und sah ihm dabei zu, wie er in eine Gasse floh.
Natürlich dachte sie auch eine Weile darüber nach, ob es so gut war ihm zu folgen. Immerhin wurde das Kind, trotz ihrer Fähigkeiten, immer wieder von ihrer Mutter vor fremden Menschen, besonders Männern gewarnt.
Aaaaber... der Mann da sah doch eher so aus als wäre er alles andere als gefährlich.

Vorsichtig schlich sich das Kind an die Gasse heran und steckte den Kopf hinein. Nachdem sie einige Schritte weiter geschlichen war sah sie den Mann am Boden hocken.
Das Mädchen hatte ja nun bereits des öfteren eine Welt gegen eine andere getauscht und sie konnte sich gut vorstellen, dass es für ihn das erste Mal war. Sowas konnte einem schon Angst machen. Vor allem wenn man allein war, stellte Kyra sich vor.

Sie trat etwas näher und noch immer mit Abstand räusperte sie sich.
"Hallo?" fragte sie vorsichtig und hielt Lumpi neben sich am Halsband fest.
"Bist du neu?" fügte sie dann eine Frage hinzu und beugte sich leicht nach vorn um ihm dabei mit einem leichten Lächeln ins Gesicht schauen zu können.



Unser Familiehund Lumpi


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#3

RE: Beyond of Èa

in Straßen 11.03.2018 11:55
von Maglor • 21 Beiträge
avatar
Name: Maglor
Geschlecht: männlich
Alter 9142 Jahre
Größe ca. 1, 80 m
Status allein
Statur großgewachsen, drahtig
Wesen Elb (Noldor)
Gesinnung neutral
Universum Silmarillion
Stadtteil Manhattan
Beruf Nicht angegeben
Spieler Jule

Maglor hatte die Augen geschlossen und versuchte, die erste Welle der Panik niederzukämpfen. Schön – es war offensichtlich, dass er jenseits von Èa war. War eben die Frage: warum und was fing man jetzt damit an?. Alles was er hier sah, war so dermaßen fremdartig. Es war kein Wunder, dass es ihm Angst machte. Wie sollte er nun damit umgehen?. Wahrscheinlich nicht, indem er sich dauerhaft verkroch. Obwohl er mit dem Verkriechen zugegeben seine Erfahrung hatte.

Aber es würde auf Dauer auch so nichts bringen, hier bloß sitzenzubleiben. Und nachdem er sich halbwegs ein Herz gefasst hatte, stand er auf – oder wollte es. Denn plötzlich bog ein Schatten um die Ecke und der Noldor hielt inne. Er hoffte nicht, dass es jemand war, der auf einen Kampf aus war, oder ihm gleich feindlich gesinnt. Ihm war durchaus bewusst, dass er hier womöglich so etwas wie ein Eindringling war und hier eigentlich nichts zu suchen hatte. Womit sich schon ganz automatisch beschwichtigend eine Hand hob, um zu signalisieren, dass er keineswegs auf Streit aus war.

Was jedoch dann in sein Blickfeld trat, war ein Kind – samt tierischem Begleiter. Etwas überrumpelt und auch überrascht blickte der Eldar auf. Andererseits war es wohl besser, als irgendeinem Feind zu begegnen. Allerdings gab es ein anderes Problem. „Ich fürchte ich verstehe dich nicht, Firiel*“ kan es mit einem kleinen, bedauernden Lächeln. Er machte eine etwas hilflose Geste um zu unterstreichen, was er meinte. Indes hielt er dem Hund seine Hand hin, damit dieser daran schnuppern und sich an den Geruch gewöhnen konnte. Elben rochen zweifelsohne anders als Menschen. Und bekanntlich konnten diese gut mit Tieren umgehen.

*Sindarin: Firiel= Mädchen/Kleines



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